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SoftPlayer Benutzerhandbuch

SoftPlayer Benutzerhandbuch

SoftPlayer ist ein netzwerksteuerbarer Videoplayer für Ausstellungshallen. Steuern Sie Wiedergabeinhalte per UDP-Befehlen, unterstützen Sie 4K/8K/16K Ultra-High-Definition-Video und verwalten Sie den Player über eine Browser-Konsole — kein RDP erforderlich. Dieses Handbuch begleitet Sie vom Entpacken bis zur stabilen Bereitstellung.

Produktspezifikationen

Verwaltungskonsolen-Port

8766 (HTTP-Browser-Konsole, Standard)

Steuerungsprotokoll

UDP (Standard-Port 7600, konfigurierbar)

Plattform

Windows 10/11 x64 (produktionsbereit)

Kostenlose Testversion

30 Tage, alle Funktionen während der Testphase verfügbar

Lizenzstufen

Standard (max. 4K) / Professional (max. 16K)

Medienformate

LibVLC-basiert, unterstützt praktisch alle gängigen Audio-/Videoformate

1. Schnellstart: Entpacken, Starten und erste Verifikation

SoftPlayer verwendet einen Entpacken-und-Starten-Ansatz — kein Installer erforderlich. Dieses Kapitel hilft Ihnen, in etwa 5 Minuten das Entpacken, den ersten Start und die Verifikation des Playerbetriebs über die Browser-Verwaltungskonsole abzuschließen.

1.1 Anforderungen und Extraktion

SoftPlayer läuft auf Windows 10/11 x64. Das Release-Paket ist in sich geschlossen — auf dem Zielrechner muss kein .NET-Runtime vorinstalliert sein.

Ziel

SoftPlayer auf dem Zielrechner extrahieren und die Umgebungsvoraussetzungen prüfen.

Schritte
  1. Bestätigen Sie, dass der Zielrechner Windows 10/11 x64 verwendet.
  2. Entpacken Sie das SoftPlayer-Paket in ein dauerhaftes Verzeichnis, z. B. C:\SoftPlayer\.
  3. Vergewissern Sie sich, dass das Verzeichnis SoftPlayer.exe, appsettings.json und die Unterverzeichnisstruktur SoftPlayerMedia\ enthält.
  4. Für 8K-Videowiedergabe stellen Sie sicher, dass der Rechner eine GPU mit Hardware-Dekodierung hat (GTX 1060+ oder gleichwertig); 4K und darunter funktionieren mit integrierter Grafik.
Erfolgsprüfungen
  • SoftPlayer.exe ist im extrahierten Verzeichnis sichtbar.
  • Das Verzeichnis SoftPlayerMedia\ ist vorab mit Unterverzeichnissen angelegt: Video, StandBy, Audio, PPT usw.
Tipps
  • Platzieren Sie SoftPlayer in einem stabilen Pfad — Mediendateien, Protokolle und Lizenzstatus werden relativ zum Programmverzeichnis gespeichert.
  • Empfehlenswert ist SSD-Speicher mit mindestens 200 MB/s Lesegeschwindigkeit für flüssigere hochauflösende Wiedergabe.

1.2 Erster Start und Einführung

Ein Doppelklick auf SoftPlayer.exe beim ersten Start öffnet automatisch einen Browser mit der Schnellstartanleitung, die neuen Benutzern bei der grundlegenden Einrichtung hilft.

Ziel

Bestätigen, dass das Programm korrekt startet, und die erste Einführung abschließen.

Schritte
  1. Doppelklicken Sie auf SoftPlayer.exe zum Starten (keine Administratorrechte erforderlich).
  2. Beim ersten Start öffnet das Programm die Schnellstartanleitung im Standard-Browser (nur beim ersten Start; folgende Starts überspringen dies).
  3. Nachdem Sie die Anleitung gelesen haben, öffnen Sie http://localhost:8766/ in einem Browser, um die Verwaltungskonsole zu öffnen.
  4. Vergewissern Sie sich auf dem Dashboard-Tab, dass der Player-Status normal ist und Versions-/Lizenzinformationen sichtbar sind.
Erfolgsprüfungen
  • Browser öffnet erfolgreich die Verwaltungskonsole (http://localhost:8766/) und zeigt das Dashboard.
  • Versionsnummer und Lizenzstatus sind im Konsolenkopf sichtbar.
Hinweis

Um die Erststart-Anleitung zu deaktivieren, setzen Sie System.ShowQuickStartOnFirstRun in appsettings.json auf false.

1.3 Ersten UDP-Befehl senden

Senden Sie einen UDP-Befehl über PowerShell, um zu prüfen, ob der Steuerungskanal funktioniert. Dies ist der grundlegende Verifikationsschritt vor der Integration mit SoftControl.

Ziel

Den Player erfolgreich per UDP steuern und den Steuerungskanal bestätigen.

Schritte
  1. Legen Sie eine Videodatei (z. B. test.mp4) im Verzeichnis SoftPlayerMedia\Video\ ab.
  2. Öffnen Sie PowerShell und führen Sie folgende Befehle aus:
  3. $udp = New-Object System.Net.Sockets.UdpClient
  4. $data = [System.Text.Encoding]::UTF8.GetBytes("video:test.mp4")
  5. $udp.Send($data, $data.Length, "127.0.0.1", 7600)
  6. $udp.Close()
  7. Beobachten Sie, ob SoftPlayers Fenster beginnt, das angegebene Video abzuspielen.
Erfolgsprüfungen
  • SoftPlayers Fenster beginnt die angegebene Videodatei abzuspielen.
  • Der Log-Tab der Verwaltungskonsole zeigt, dass der Befehl empfangen wurde.
Häufige Fehler
  • Videodatei im falschen Verzeichnis abgelegt (muss in SoftPlayerMedia\Video\, nicht im Programmstammverzeichnis sein).
  • Falscher Port (Standard ist 7600, nicht der Verwaltungskonsolen-Port 8766).

2. UDP-Befehlssteuerung: Vollständige Befehlsreferenz

SoftPlayer empfängt Textbefehle über UDP im Format befehl:argument (bei Befehlen ohne Argument genügt der Befehlsname). Dieses Kapitel listet alle unterstützten Befehle auf und erläutert die Verwendung für jede Kategorie.

2.1 Befehlsformat und Antwort

Alle UDP-Befehle folgen einem einheitlichen Format. Das Verstehen von Format und Antwortkonventionen hilft, Probleme schnell zu diagnostizieren.

Ziel

Das Befehlsformat beherrschen und erfolgreiche und fehlgeschlagene Antworten unterscheiden.

Schritte
  1. Befehlsformat: befehl:argument, z. B. video:show.mp4 oder volume:80.
  2. Befehle ohne Argument können als reiner Befehlsname gesendet werden (Doppelpunkt optional), z. B. play.
  3. Erfolgsantwortformat: OK:ursprünglicher-befehl, z. B. OK:video:show.mp4.
  4. Fehlerantwortformat: ERR:ursprünglicher-befehl:fehlermeldung.
  5. Bei Mediendateipfaden genügt der Dateiname — der Player sucht automatisch im entsprechenden Unterverzeichnis: video: sucht in SoftPlayerMedia/Video/.
Erfolgsprüfungen
  • Eine OK-Antwort nach dem Senden eines Befehls bestätigt korrektes Format und Ausführung.
  • Eine ERR-Antwort enthält einen konkreten Grund (Datei nicht gefunden, Formatfehler usw.).
Hinweis

Zur Angabe eines Unterverzeichnisses verwenden Sie einen Schrägstrich: video:unterordner/video.mp4 sucht in SoftPlayerMedia/Video/unterordner/.

2.2 Video- und Wiedergabesteuerung

Die Videowiedergabe ist die Kernfunktion von SoftPlayer, einschließlich lokaler Dateiwiedergabe, Standby-Einblendung, Netzwerk-Stream-Wiedergabe und Fortschrittssteuerung.

Ziel

Alle videowiedergabebezogenen Befehle beherrschen.

Schritte
  1. Lokales Video abspielen: video:dateiname.mp4 (sucht im Video-Verzeichnis).
  2. Netzwerk-Videostream abspielen: webvideo:URL (unterstützt HTTP/HTTPS/RTSP/RTMP/UDP-Streams).
  3. Abspielen/Fortsetzen: play: (pausierten Inhalt fortsetzen).
  4. Pause: pause: (aktuellen Inhalt pausieren).
  5. Stopp und Rückkehr zum Standby: stop: (kehrt zum Willkommensbildschirm / Standby-Schleife zurück).
  6. Vollständiger Stopp / Schwarzbild: stoped: (Energiespar-Schwarzbild).
  7. Aktuellen Inhalt neu starten: replay:.
  8. Fortschrittssteuerung: seek:millisekunden (zur Position springen), forward: (10s vorwärts), backward: (10s zurück).
  9. Wiedergabegeschwindigkeit: speed:1.5 (unterstützt 1,5x, 2,0x usw.).
Erfolgsprüfungen
  • Nach video:-Befehl beginnt der Player die angegebene Datei abzuspielen.
  • Nach stop:-Befehl kehrt der Player zum Standby-Bildschirm zurück (wenn Standby-Datei konfiguriert).
Tipps
  • Für langläufige Ausstellungs-Standby-Szenarien verwenden Sie standby: zum Schleifen einer Standby-Datei statt stoped: Schwarzbild (Schwarzbild könnte Besucher glauben lassen, das Gerät sei defekt).
  • stop und stoped haben unterschiedliche Semantiken: stop kehrt zum Willkommensbildschirm zurück; stoped zeigt ein reines Schwarzbild.

2.3 Lautstärke- und Audiobefehle

Lautstärkeregelung und Audiowiedergabebefehle für Ausstellungsszenarien, die Hintergrundmusik benötigen.

Ziel

Lautstärkeanpassung und Audiowiedergabesteuerungsbefehle beherrschen.

Schritte
  1. Lautstärke setzen (0-100): volume:80 (setzt auf genauen Wert).
  2. Lautstärke um 10% erhöhen: volup: (erhöht um 10% pro Aufruf).
  3. Lautstärke um 10% verringern: voldown: (verringert um 10% pro Aufruf).
  4. Stummschaltung umschalten: mute: (zwischen stummgeschaltet und nicht stummgeschaltet umschalten).
  5. Explizit stummschalten: muteon:.
  6. Explizit Stummschaltung aufheben: muteoff:.
  7. Audiodatei abspielen: audio:dateiname.mp3 (sucht in SoftPlayerMedia/Audio/).
  8. Audio stoppen: audiostoped:.
Erfolgsprüfungen
  • Nach volume:50 sinkt die Player-Lautstärke auf 50%.
  • mute: schaltet zwischen Ton und Stille um.

2.4 Wiedergabeliste, PPT und Web-Befehle

Schleifenwiedergabeliste, PPT-Foliensteuerung und Web-Seitenladen — deckt mehrere Inhaltsanzeigebedürfnisse in Ausstellungen ab.

Ziel

Schleifenliste, PPT-Paginierung und Web-Ladebefehle beherrschen.

Schritte
  1. Wiedergabeliste schleifen: listloop:datei1.mp4;datei2.mp4;datei3.mp4 (Dateien mit Semikolons trennen).
  2. Sequenzielle Wiedergabe (am Ende stoppen): liststop:dateiname.
  3. Nächster Titel: next:, Vorheriger Titel: prev:.
  4. PPT im Vollbildmodus öffnen: ppt:dateiname.pptx (sucht in SoftPlayerMedia/PPT/).
  5. PPT-Navigation: ppt:next (nächste Folie), ppt:prev (vorherige), ppt:home (erste), ppt:end (letzte).
  6. Zur Folie springen: ppt:goto-5 (zur Seite 5 springen).
  7. PPT automatisch weiterblättern: ppt:auto-5-dateiname.pptx (alle 5 Sekunden automatisch weiterblättern).
  8. Web-Seite laden: web:URL (angegebene URL im Vollbildmodus anzeigen).
Erfolgsprüfungen
  • Nach listloop:-Befehl durchläuft der Player die aufgelisteten Dateien zyklisch.
  • ppt:next blättert die PPT zur nächsten Folie weiter.
Tipps
  • PPT-Dateien müssen in SoftPlayerMedia/PPT/ abgelegt sein, bevor Befehle gesendet werden.
  • Für PDF-Dateien fällt der Befehl auf ein Viewer-Fenster mit simulierter Tastendruck-Paginierung zurück.
  • Verwenden Sie listloop für Ausstellungsschleifen-Szenarien statt manuelles Senden einzelner Befehle.

2.5 Maske, System und weitere Befehle

Maskenüberlagerungssteuerung, Verhalten am Wiedergabeende und Systembefehle für besondere Anzeigebedürfnisse und Wartung.

Ziel

Masken- und systembezogene Befehle verstehen.

Schritte
  1. Maskenüberlagerung anzeigen: openmask: (legt eine Maskenebene über das Video).
  2. Maskenüberlagerung ausblenden: closemask:.
  3. Verhalten am Wiedergabeende setzen: endbehavior:Stop / Loop / Standby.
  4. Version abrufen: version: (Antwort enthält aktuelle Versionsinformationen).
  5. Player neu starten: restart: (startet den Player-Prozess aus der Ferne neu).
Erfolgsprüfungen
  • Nach openmask: erscheint eine Maskenüberlagerung auf dem Video.
  • Nach version: wird eine Antwort mit Versionsinformationen empfangen.

3. Medienverzeichnis und Dateiverwaltung

SoftPlayer verwendet eine feste Medienverzeichnisstruktur für alle Inhaltsdateien. Das Verstehen des Verzeichnislayouts und des Datei-Upload-Prozesses ist für die Verwaltung von Ausstellungsinhalten unerlässlich.

3.1 Medienverzeichnisstruktur

Das Verzeichnis SoftPlayerMedia\ wird beim ersten Start automatisch mit nach Medientyp organisierten Unterverzeichnissen angelegt. Befehle suchen automatisch im entsprechenden Unterverzeichnis.

Ziel

Den richtigen Speicherort für jeden Mediendateityp kennen.

Schritte
  1. SoftPlayerMedia/Video/ — Videodateien (.mp4/.mkv/.avi usw.), verwendet durch video:-Befehl.
  2. SoftPlayerMedia/StandBy/ — Standby-Dateien, verwendet durch standby:-Befehl und Standard-Schleife.
  3. SoftPlayerMedia/Audio/ — Audiodateien (.mp3/.wav/.flac usw.), verwendet durch audio:-Befehl.
  4. SoftPlayerMedia/BackgroundAudio/ — Hintergrundaudio, schleift automatisch wenn aktiviert.
  5. SoftPlayerMedia/PPT/ — PPT/PDF-Dateien, verwendet durch ppt:-Befehl.
  6. SoftPlayerMedia/Mask/ — Maskenbilder, verwendet durch openmask:-Befehl.
  7. SoftPlayerMedia/Thumbnail/ — Miniaturansichten-Cache-Verzeichnis (automatisch generiert, keine manuellen Dateien erforderlich).
Erfolgsprüfungen
  • Nach dem Ablegen eines Videos in Video/ spielt der video:dateiname-Befehl es korrekt ab.
  • Die Verzeichnisstruktur wird beim ersten Start automatisch angelegt — keine manuelle Einrichtung nötig.

3.2 Dateien über Browser-Verwaltungskonsole hochladen

Die Verwaltungskonsole bietet eine Dateiverwaltungs-Webseite zum Hochladen, Löschen und Verwalten von Mediendateien — ohne RDP-Remote-Desktop-Zugriff.

Ziel

Mediendateien täglich über die Browser-Verwaltungskonsole verwalten.

Schritte
  1. Öffnen Sie http://player-IP:8766/ in einem Browser, um die Verwaltungskonsole aufzurufen.
  2. Klicken Sie auf die obere Navigation, um zum Dateien-Tab zu wechseln.
  3. Wählen Sie das Zielverzeichnis (Video / StandBy / Audio / PPT usw.).
  4. Klicken Sie auf Hochladen, um Dateien auszuwählen, oder ziehen Sie Dateien in den Upload-Bereich.
  5. Unterstützt das Erstellen von Ordnern, Umbenennen, Löschen von Dateien/Ordnern und Herunterladen von Dateien.
  6. Dateien unterstützen bis zu 3 Unterverzeichnisebenen; wählen Sie beim Hochladen das aktuelle Verzeichnis aus.
Erfolgsprüfungen
  • Die neu hochgeladene Datei erscheint nach dem Upload in der Dateiliste.
  • Der video:dateiname-Befehl spielt die gerade hochgeladene Datei erfolgreich ab.
Tipps
  • Die Konsole verwendet Basic Auth — Benutzername/Passwort in appsettings.json konfigurieren.
  • Standard-Einzeldatei-Upload-Limit ist 500 MB, in der Konfigurationsdatei anpassbar.
  • Wartungspersonal vor Ort kann Ersatzinhalte über die Konsole hochladen, ohne RDP.

4. Lizenzaktivierung: Testversion, Kauf und Auflösungsstufen

SoftPlayer bietet eine 30-Tage-Testversion mit allen verfügbaren Funktionen. Nach der Testphase ist eine Lizenz erforderlich. Lizenzen gibt es in den Stufen Standard (4K) und Professional (16K).

4.1 Testzeitraum

Die 30-Tage-Testphase beginnt automatisch beim ersten Start — keine Registrierung oder Online-Aktivierung erforderlich. Alle Funktionen sind während der Testphase verfügbar.

Ziel

Testregeln verstehen und Lizenzzeitplan angemessen planen.

Schritte
  1. Die 30-Tage-Testphase beginnt automatisch beim ersten Start von SoftPlayer.
  2. Alle Funktionen sind während der Testphase verfügbar, einschließlich hochauflösender Wiedergabe und aller UDP-Befehle.
  3. Verbleibende Testtage im Dashboard-Tab der Verwaltungskonsole prüfen.
  4. Nach der Testphase muss ein Lizenzcode importiert werden, um die Nutzung fortzusetzen.
Erfolgsprüfungen
  • Verwaltungskonsolen-Dashboard zeigt aktuellen Teststatus und verbleibende Tage.
  • Befehle reagieren während der Testphase normal ohne Funktionsbeschränkungen.
Tipps
  • Nutzen Sie die Testphase für Tests und Abnahme vor der formellen Projektauslieferung.
  • Kaufen Sie die Lizenz vor Ablauf der Testphase, um Ausfallzeiten in der Ausstellung zu vermeiden.

4.2 Lizenzstufen und Funktionsunterschiede

Offizielle Lizenzen gibt es in Standard- und Professional-Stufen, die sich hauptsächlich in der maximalen Ausgabeauflösung unterscheiden. Alle anderen Funktionen sind identisch.

Ziel

Die richtige Lizenzstufe basierend auf den tatsächlichen Ausstellungsauflösungsanforderungen wählen.

Schritte
  1. Standard-Lizenz: unterstützt bis zu 4K-Auflösung (3840×2160).
  2. Professional-Lizenz: unterstützt bis zu 16K-Auflösung (15360×8640).
  3. 4K-Hardwareanforderungen: Intel i3+, 8 GB RAM, integrierte Grafik (keine dedizierte GPU nötig).
  4. 8K-Hardwareanforderungen: Intel i5 8. Gen+, 16 GB RAM, GTX 1060+.
  5. 16K-Hardwareanforderungen: Intel i7+, 32 GB RAM, RTX 3070+.
  6. Wenn unklar ist, welche Stufe benötigt wird, verifizieren Sie mit der Testversion die tatsächlichen Auflösungsanforderungen vor dem Kauf.
Erfolgsprüfungen
  • Die Lizenzstufe stimmt mit der maximalen Auflösung des Display-Geräts im Projekt überein.
  • Die Server-Hardwarekonfiguration erfüllt die Mindestanforderungen für die Zielauflösung.
Hinweis

Computer ohne dedizierte GPU können 4K und darunter abspielen (das Programm fällt automatisch auf Software-Dekodierung zurück), aber 8K/16K erfordert eine qualifizierende dedizierte GPU.

4.3 Geräte-ID abrufen und Lizenzcode importieren

Lizenzcodes sind an Gerätehardware gebunden — beim Kauf ist die Geräte-ID erforderlich. Lizenzcodes werden über die Verwaltungskonsole importiert.

Ziel

Den Lizenzcode importieren, um von der Testversion auf die Vollversion zu upgraden.

Schritte
  1. Finden Sie das Geräte-ID-Feld im Verwaltungskonsolen-Dashboard und kopieren Sie es.
  2. Geben Sie die Geräte-ID an den Lieferanten an und geben Sie die erforderliche Stufe (Standard/Professional) an.
  3. Nach Erhalt des Lizenzcodes gehen Sie zum Konfigurations-Tab in der Konsole und suchen Sie den Abschnitt Lizenzverwaltung.
  4. Fügen Sie den Lizenzcode in das Eingabefeld ein und klicken Sie auf Lizenz importieren.
  5. Nach erfolgreichem Import ändert sich der Lizenzstatus im Dashboard von Testversion zu Standard oder Professional.
Erfolgsprüfungen
  • Verwaltungskonsolen-Dashboard zeigt Vollversionsstatus (Standard oder Professional).
  • Hochauflösende Videowiedergabe ist nicht mehr eingeschränkt.
Häufige Fehler
  • Anwendung eines Lizenzcodes auf das falsche Gerät (Codes sind gerätegebunden; ein neuer Rechner erfordert einen neuen Code).
  • Warten bis nach Ablauf der Testphase, um eine Lizenz zu beantragen, was zu Ausfallzeiten in der Ausstellung führt.

5. Fehlerbehebung: Leitfaden zur Diagnose häufiger Probleme

Dieses Kapitel behandelt die häufigsten SoftPlayer-Problemtypen und Diagnoseschritte. Prüfen Sie bei Problemen zuerst die Protokolle, dann arbeiten Sie sich durch Protokoll, Dateipfad, Port, Format und Auflösung.

5.1 UDP-Befehle reagieren nicht

Keine Reaktion des Players nach dem Senden von Befehlen — eines der häufigsten Probleme. Meist durch falsche Port-Konfiguration oder Firewall-Blockierung verursacht.

Ziel

Den UDP-Befehlssteuerungskanal wiederherstellen.

Schritte
  1. Bestätigen Sie, dass SoftPlayer läuft (in Taskleiste oder Task-Manager sichtbar).
  2. Verifizieren Sie, dass der Port in Ihrem Befehl mit der UdpPort-Einstellung in appsettings.json übereinstimmt (Standard 7600).
  3. Prüfen Sie, ob Windows-Firewall eingehenden UDP-Verkehr auf Port 7600 zulässt.
  4. Wenn IP-Whitelist aktiviert ist (IpWhitelistEnabled: true), bestätigen Sie, dass die Sender-IP in AllowedIps steht.
  5. Prüfen Sie den Log-Tab der Verwaltungskonsole auf Befehlsempfangs-Einträge, um zu bestätigen, ob Befehle den Player erreichen.
Erfolgsprüfungen
  • Verwaltungskonsolenprotokolle zeigen Befehlsempfangs-Einträge und bestätigen, dass der UDP-Kanal funktioniert.
  • Das Senden von volume:50 ändert die Player-Lautstärke.
Tipps
  • Testen Sie zuerst mit 127.0.0.1 (localhost), um Netzwerkprobleme auszuschließen, bevor Sie die eigentliche IP verwenden.
  • Beim Senden von SoftControl aus stellen Sie sicher, dass SoftControls UDP-Befehlsprotokoll und Port mit SoftPlayers Konfiguration übereinstimmen.

5.2 Videodatei wird nicht abgespielt oder Formatfehler

Keine Reaktion oder Fehler nach dem Senden des video:-Befehls — meist falscher Dateipfad oder nicht unterstütztes Format.

Ziel

Fehler bei der Mediendatei-Wiedergabe diagnostizieren und beheben.

Schritte
  1. Bestätigen Sie, dass die Videodatei in SoftPlayerMedia\Video\ liegt (nicht im Programmstammverzeichnis).
  2. Dateinamen unterscheiden Groß-/Kleinschreibung — bestätigen Sie, dass der Name im Befehl exakt mit dem tatsächlichen Dateinamen einschließlich Erweiterung übereinstimmt.
  3. Für Dateien in Unterverzeichnissen geben Sie den relativen Pfad an: video:unterordner/video.mp4.
  4. Wechseln Sie zum Dateien-Tab in der Verwaltungskonsole, um zu bestätigen, dass die Datei tatsächlich existiert.
  5. Bei ungewöhnlichen Dateiformaten prüfen Sie die Verwaltungskonsolenprotokolle auf VLC-Fehlermeldungen.
  6. Versuchen Sie, dieselbe Datei direkt mit VLC Player auf dem Rechner zu öffnen, um Dateibeschädigung auszuschließen.
Erfolgsprüfungen
  • Die Zieldatei ist in der Verwaltungskonsolen-Dateiliste sichtbar.
  • Der Dateiname im Befehl stimmt exakt mit dem in der Dateiliste angezeigten überein.
Häufige Fehler
  • Dateiname im Befehl enthält Leerzeichen voller Breite oder Sonderzeichen, was zu 'Datei nicht gefunden' führt.
  • Dateiendung unterscheidet sich in Groß-/Kleinschreibung (z. B. Befehl verwendet .MP4, aber Datei ist tatsächlich .mp4).

5.3 Hochauflösendes Video ruckelt oder wird nicht abgespielt

8K/16K-Video ruckelt oder gibt Fehler — meist erfüllt die Hardware die Anforderungen nicht, oder die Lizenzstufe unterstützt die Auflösung nicht.

Ziel

Leistungsprobleme bei der Hochauflösungs-Videowiedergabe beheben.

Schritte
  1. Bestätigen Sie zunächst die aktuelle Lizenzstufe: Standard unterstützt nur 4K; Professional unterstützt 16K.
  2. Prüfen Sie, ob die GPU Hardware-Dekodierung unterstützt (GTX 1060+ oder gleichwertig für 8K erforderlich).
  3. Prüfen Sie im Task-Manager-Leistungs-Tab die GPU-Dekodierungsauslastung — nahe 100% deutet auf GPU-Engpass hin.
  4. Prüfen Sie Festplatten-Lesegeschwindigkeitsanforderungen: 4K benötigt 25-50 Mbit/s, 8K benötigt 80-100 Mbit/s, 16K benötigt 200+ Mbit/s.
  5. Speichern Sie hochauflösende Videodateien auf einer SSD, um HDD-Leseengpässe zu vermeiden.
  6. Für VLC-Parameteranpassung lesen Sie die integrierte Dokumentation (docs\User Manual.html) im Programmverzeichnis.
Erfolgsprüfungen
  • Lizenzstufe stimmt mit der erforderlichen Wiedergabeauflösung überein.
  • Hardwarekonfiguration erfüllt die Mindestanforderungen für die Zielauflösung.

5.4 Verwaltungskonsole nicht erreichbar

Browser kann http://player-IP:8766/ nicht öffnen — meist ein Port-Konflikt oder Firewall-Blockierung.

Ziel

Browser-Verwaltungskonsolenzugriff wiederherstellen.

Schritte
  1. Bestätigen Sie, dass SoftPlayer läuft.
  2. Versuchen Sie zuerst http://localhost:8766/ lokal, um Netzwerkprobleme auszuschließen.
  3. Prüfen Sie appsettings.json, um zu bestätigen, dass HttpMonitor.Enabled true ist und Port 8766 ist.
  4. Prüfen Sie, ob Windows-Firewall TCP-Verkehr auf Port 8766 zulässt.
  5. Wenn der Port von einem anderen Programm belegt ist, ändern Sie HttpMonitor.Port in appsettings.json und starten Sie neu.
Erfolgsprüfungen
  • Browser kann http://localhost:8766/ aufrufen und zeigt die Verwaltungskonsole.
  • Verwaltungskonsolen-Dashboard zeigt Player-Laufzeitstatus.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich es nach Ablauf der Testphase noch nutzen?

Nach Ablauf der Testphase schränkt SoftPlayer die Wiedergabefunktionalität ein. Ein Lizenzcode muss importiert werden, um die normale Nutzung fortzusetzen. Wir empfehlen, den Kaufprozess vor Ablauf der Testphase abzuschließen, um Ausstellungsausfallzeiten zu vermeiden.

Was sind die funktionalen Unterschiede zwischen Standard und Professional?

Der Unterschied liegt hauptsächlich in der maximalen Auflösung: Standard unterstützt bis zu 4K (3840×2160); Professional unterstützt bis zu 16K (15360×8640). Alle anderen Funktionen (UDP-Steuerung, Verwaltungskonsole, Schleifenwiedergabe, PPT-Steuerung usw.) sind identisch.

Wir haben auf einen neuen Server gewechselt — können wir denselben Lizenzcode verwenden?

Nein, Lizenzcodes sind an die Geräte-ID gebunden, die sich mit einem neuen Rechner ändert. Sie müssen einen neuen Lizenzcode beim Lieferanten anfordern und dabei die Geräte-ID des neuen Rechners angeben.

Ist SoftPlayers UDP-Port derselbe wie SoftControls externer Schnittstellenport?

Nein. SoftPlayers Standard-UDP-Lauschport ist 7600 (in appsettings.json konfiguriert). SoftControls externe Schnittstelle verwendet standardmäßig UDP 8818 / TCP 8819. Beim Konfigurieren von Befehlen in SoftControl zum Senden an SoftPlayer setzen Sie den Zielport auf SoftPlayers tatsächlichen Lauschport (7600).

Wie steuere ich mehrere SoftPlayer-Instanzen gleichzeitig?

Jeder Rechner mit SoftPlayer hat einen eigenen UDP-Port und eine eigene IP-Adresse. Erstellen Sie in SoftControl separate UDP-Befehle für jede Player-Instanz mit deren jeweiliger IP und Port. Senden Sie Befehle einzeln, um mehrere Instanzen gleichzeitig zu steuern.

Bereit, SoftPlayer bereitzustellen?

Laden Sie SoftPlayer herunter, folgen Sie diesem Handbuch zum Entpacken, verifizieren Sie die UDP-Steuerung und laden Sie Mediendateien in einer Testumgebung hoch, bevor Sie in der Live-Ausstellung bereitstellen.